Vollwert - Kost

Bei der Vollwertkost werden die Lebensmittel verwendet, die nicht chemisch behandelt und noch in ihrer ursprünglichen Art erhältlich sind. Umso natürlicher die Lebensmittel sind umso gesünder sind sie.

Man versteht unter vollwertig auch, dass man ganze Lebensmittel isst. Also einen ganzen Apfel mit Schale und Kernen. Oder beim Reis oder Getreide das ganze, volle Korn. Die meisten Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe befinden sich nun mal in der Schale, die die meisten leider fortwerfen.


Richtlinien der Vollwertkost

  • Rohkost wird als besonders wertvoll angesehen, sollte 50 % betragen
  • Pflanzliche Produkte werden bevorzugt
  • Täglich 5 Portionen Obst und Gemüse
  • Schonende Zubereitung der Lebensmittel
  • 2 Liter Wasser trinken
  • Bevorzugt werden Vollkornprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte
  • Nur 600 g Fleisch und Fisch pro Woche, wird als unnötig eingestuft, jedoch nicht völlig abgelehnt
  • Milch sowie Milchprodukte nur in geringen Mengen
  • Wenig Zucker und Salz
Müsli mit Erdbeeren und Heidelbeeren

 

 

Die Vollwert-Kost ist zumindest ein idealer Anfang für Menschen, die sich besser und gesünder ernähren wollen.

 

Vertreter der Vollwertkost sind:

  • Maximilian Oskar Bircher-Brenner (erfand das berühmte Bircher-Müsli)
  • Dr. med. Werner Kollath (schrieb 1942 das Buch „Die Ordnung unserer Nahrung“
  • Johann Georg Schnitzer (entwickelte die Schnitzer-Intensivkost und Schnitzer-Normalkost)
  • med. Max Otto Bruker (gründete die Gesellschaft für Gesundheitsberatung e.V. in Lahnstein, schrieb viele Bücher u.a. „Unsere Nahrung, unser Schicksal")